Materialien für die galvanische Beschichtung: Zinn

Elementardaten von Zinn

Material

  Zinn

Symbol

  Sn

Norm

  DIN EN 13602 (Anforderungen an die Zinnüberzüge)

Dichte

g/cm³ bei 20°C

5,769 g/cm³ (bei 20 °C) (α-tin)
7,265 g/cm³ (bei 20 °C) (β-tin)

Schmelzpunkt

°C

231,93

Elektrische Leitfähigkeit

m/Ωmm² bei 20°C

8,69

Hinweise auf Eigenschaften und Verwendung

   
  • Gute Verformbarkeit
  • Nicht giftig - selbst bei größeren Mengen
  • Sehr niedriger Schmelzpunkt
  • Temperaturbeständigkeit (120°C)
  • Effektiver Schutz gegen Korrosion
  • Gute Lötbarkeit
 

DIN EN 13602 "Anforderungen an die Zinnüberzüge"

Sorte

Min. Dicke des
unlegierten Zinnüberzugs
(µm)

Gleichmäßigkeit
des Zinnüberzugs

Haftung
des Zinnüberzugs

A 0,3

 

max. 1,0 g Kupfer
pro m² Drahtoberfläche

 

kein Anriss

B 0,6
C nicht festgelegt

Die von uns gefertigten Kupferdrähte und Litzen sind blank oder mit verschiedenen Oberflächen, sowohl nach üblichen Normen, als auch nach individuellen Kundenanforderungen lieferbar.

Einsatzbereiche von Zinn

Die Verzinnung von Kupferdrähten erfolgt vor allem zum Schutz vor Korrosion durch Umwelteinflüsse. Besonders an die Signal- und Heizleitungen rund um die Abgasreinigung mit AdBlue® werden hohe Anforderungen gestellt, da hier der äußerst aggressive Harnstoff zum Einsatz kommt. Dieser würde blankes Kupfer stark angreifen.

Ein weiterer Grund für eine galvanische Verzinnung ist die Erhöhung der Lötfähigkeit von Drähten. Wichtig ist dies ganz besonders bei automatisierten Verfahren. Die Vermeidung von Kontaktkorrosion oder einer Bildung von Lokalelementen erhöht zusätzlich die Dauerfestigkeit bei Crimpverbindungen.

Die Verzinnung von Kupferdrähten erfolgt vor allem zum Schutz vor Korrosion durch Umwelteinflüsse. Besonders an die Signal- und Heizleitungen rund um die Abgasreinigung mit AdBlue® werden hohe Anforderungen gestellt, da hier der äußerst aggressive Harnstoff zum Einsatz kommt. Dieser würde blankes Kupfer stark angreifen.

Ein weiterer Grund für eine galvanische Verzinnung ist die Erhöhung der Lötfähigkeit von Drähten. Wichtig ist dies ganz besonders bei automatisierten Verfahren. Die Vermeidung von Kontaktkorrosion oder einer Bildung von Lokalelementen erhöht zusätzlich die Dauerfestigkeit bei Crimpverbindungen.


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